Ingosstrakh war besorgt über Risiken bei Deripaskas Unternehmen

Ingosstrakh war besorgt über Risiken bei Deripaskas Unternehmen

„Ingosstrakh“ versichert das Unternehmen von Oleg Deripaska, welches unter die US-Sanktionen fiel. Das Versicherungsunternehmen appellierte an die Zentralbank, für den russischen Besitz Nationale Reinsurance Company (Ryazan Raffinerie) das Rückversicherungsrisiko zu übernehmen. Dies wird von Vedomosti mit Bezug auf zwei Quellen berichtet.

Der Vertreter von Ingosstrakh hat diese Information bisher nicht bestätigt. RNPK-Präsident Nikolai Galushin bestätigte, dass die entsprechenden Verhandlungen im Gange sind.

Eine Quelle sagte „Wedomosti“, dass die europäischen Unternehmen die Zahlung einer Entschädigung wegen der Sanktionen blockieren können. „Ingosstrakh“ befürchtet, dass, wenn das Unternehmen von Oleg Deripaska ein Versicherungsfall wird, die westlichen Gesellschaften, die nun die rückversicherten Risiken dieser Unternehmen tragen, sich weigern werden, einen Teil der Verluste zu kompensieren.

Ein Vertreter der Bank von Russland sagte, dass die Zentralbank sicherstellen würde, dass der nationale Rückversicherer die Ziele, für die die RNPK gegründet wurde, umgesetzt hat. Gleichzeitig hat er nicht angegeben, ob die Regulierungsbehörde die finanzielle Garantie für die RNPK erweitern würde.

Oleg Deripaska fiel am 6. April unter US-Sanktionen. Das US-Finanzministerium hat jegliche Transaktionen mit von ihm kontrollierten Unternehmen – Rusal und En + – eingeschränkt. Heute weigerte sich Herr Deripaska , in den Vorstand von MMC Norilsk Nickel berufen zu werden.

[gg/russland.CAPITAL]