Lösegeld in Bitcoins: Hacker greifen die Website von Interfax an

Lösegeld in Bitcoins: Hacker greifen die Website von Interfax an

Die Nachrichtensgentur Interfax wurde von Hackern angegriffen. Die Arbeit ihrer russischen Website wurde unterbrochen, sagte der Pressedienst der Firma der Zeitung RBC. Für die Entsperrung der Computer der Agentur verlangen die Hacker nach nicht offiziell bestätigten Meldungen ein Lösegeld in Bitcoins.

„Im Zusammenhang mit dem Virusangriff gab es Fehler beim Betrieb von Interfax-Servern. Gegenwärtig ergreifen technische Dienste alle Maßnahmen, um den Betrieb der Systeme wiederherzustellen. Wir entschuldigen uns bei Lesern und Abonnenten!“, hieß es in einer Stellungnahme.

In sozialen Netzwerken veröffentlichten Mitarbeiter von Interfax Fotos von den Bildschirmen ihrer Computer. Darauf ist ein Text zu sehen, nach dem Hacker Lösegeld in Bitcoins verlangen. Bei dem Virus, der die Computer blockiert hat, soll es sich um den Kryptotrojaner namens BadRabbit handeln.

„Fest steht, dass der Virus auf dem Server gestartet wurde. Und alle Computer sind daran angeschlossen. Daher könnte jeder infiziert werden“, erklärte die Quelle von RBC. Derzeit haben Ingenieure den Primärserver deaktiviert und versuchen, eine Verbindung zum Sicherungsserver herzustellen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war die Website der Agentur noch nicht wieder verfügbar.

[hub/russland.NEWS]

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