Sanktionsspirale noch nicht am Ende

Sanktionsspirale noch nicht am Ende

Amerikanische Journalisten glauben, dass Washington „endlich den wunden Punkt“ Russlands gefunden hat. So haben sie die Reaktion des Aktienmarktes auf die neuen US-Sanktionen bewertet.

Teile dieser Analyse wurden auf der Webseite von CNBC veröffentlicht. Die Autoren glauben, dass Washington „einen wunden Punkt“ Moskaus getroffen hat, indem es Maßnahmen gegen die russischen Oligarchen verhängt hat. Als Beweis werden Statistiken des inländischen Aktienmarktes angegeben.

Am Montag und Dienstag haben Anteile vieler russischer Unternehmen im Preis ernstlich verloren. In Bezug auf die Aktie ausgedrückt, brach der Markt zusammen. Doch bereits am Dienstag nachmittag legten die Blue Chips sowie die bedeutendsten russischen Indizes wieder zu.

Auch der Wechselkurs des Rubels reagierte auf die Sanktionen. Die Landeswährung wird jetzt bei etwa 63 Rubel pro Dollar gehandelt. Aber da der Wechselkurs der russischen Währung auf die Bewegungen der Aktienmärkte reagiert, sollte er am Mittwoch deutlich stärker werden.

In CNBC werden die Sanktionen als massiver Schlag bezeichnet. Darüber hinaus bereitet Washington neue Maßnahmen vor, diesmal gegen die russische Staatsverschuldung. Die Sanktionen gegen die russische Staatsschuld wird sich gegen gewöhnliche Bürger Russlands richten.

Russische Analysten haben festgestellt, dass die Verhängung von Sanktionen gegen die Staatsschulden Russlands, das einen bedeutenden Teil der US-Staatsanleihen hält, nicht sehr vernünftig sind. Schließlich kann der Kreml den Dollar senken, indem er sofort alle Anleihen zur Zahlung vorlegt. Und wenn seinem Beispiel der Hauptgläubiger der USA, China, folgt, dann würde es zu extremen Problemen in den USA führen.

[gg/russland.CAPITAL]