Streit um Schweinefleisch: Moskau denkt nicht über Rückzug aus WTO nach  

Streit um Schweinefleisch: Moskau denkt nicht über Rückzug aus WTO nach   

Die zuständigen russischen Behörden erwägen nicht, im Rahmen des Streits über die Beschränkung der Einfuhr von Schweinefleisch aus der Europäischen Union die Welthandelsorganisation zu verlassen, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung am Montag mit.

„Angesichts der Tatsache, dass Russlands Mitgliedschaft in der WTO einen vorhersehbaren und transparenten Rechtsrahmen auf den externen Märkten garantiert, wird Russland im Zusammenhang mit der Diversifizierung seiner Exporte ein Verlassen der WTO von den russischen Behörden derzeit nicht in Erwägung gezogen“, sagte das Ministerium.

Das Ministerium merkte an, dass die Forderung der EU nach Entschädigungszahlungen in Höhe von 1,39 Milliarden. Euro pro Jahr wegen Russlands Einfuhrverbot für Schweinefleisch unbegründet sei, da Russland den WTO-Forderungen nachgekommen sei und das gegen die Afrikanische Schweinepest verhängte tierärztliche Verbot aufgehoben habe.

Moskau werde ebenfalls ein Schiedsverfahren einleiten, um zu bestätigen, dass Russland alle Forderungen des WTO-Schiedsgerichts erfüllt habe.

[hub/russland/NEWS]

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