Verkehrsdelikte: Kfz-Besitzer bezahlen Geldstrafen schneller

Verkehrsdelikte: Kfz-Besitzer bezahlen Geldstrafen schnellerMoskauer Strafmandat

In den ersten neun Monaten dieses Jahres zahlten russische Autobesitzer im Durchschnitt 503 Rubel für Verkehrsverstöße, wie Daten der Studie von Yandex.Money enthalten, die der Zeitung Autonews.ru vorliegen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Bußgelder pro Fahrer von zwei auf drei zu.

„In diesem Jahr machten Strafen unter 500 Rubel 65 Prozent der gezahlten Geldbußen aus. Im Vorjahr waren es nur 53 Prozent. Wahrscheinlich fahren die Leute inzwischen vorsichtiger und zahlen ihre Geldstrafen schneller, wodurch es Rabatte bis zu 50 Prozent gibt“, so der Pressedienst.

So versuchen Autobesitzer vermehrt ihre Bußgelder in den ersten 20 Tagen nach dem Verkehrsdelikt zu begleichen. Die Studie ergab, dass Computer häufiger als Smartphones für Zahlungen benutzt werden. Je nach Jahreszeit variieren Überweisungen von Smartphones zwischen 23 und 40 Prozent.

Moskowiter zahlten im Durchschnitt 533 Rubel und die St. Petersburger kamen auf 449 Rubel. Moskau, schon immer führend bei Einnahmen aus Bußgeldern, erhielt im Jahr 2015 für seinen Haushalt 11,3 Milliarden Rubel (167,2 Millionen Euro). Im Jahr 2016 waren es bereits 13,1 Milliarden Rubel (193,9 Millionen Euro). Begründet wird das mit der steigenden Parkplatznot in Moskau und der hohen Anzahl an Verkehrskameras.

[hub/russland.NEWS]

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